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Herbstmessen Basel

Wissenswertes
Die Basler Herbstmesse 2019  vom 26. Oktober bis 12. November 2019

Die Basler Herbstmesse ist die grösste und älteste Vergnügungsmesse der Schweiz. Vom 26. Oktober bis 12. November 2018 beginnt die 548 jährige Basler Herbstmesse. Sie wird jeweils punkt 12.00 Uhr mit der Messeglocke der Kirche zu Sankt Martin eingeläutet.

«D Mäss», wie der Anlass in Basel genannt wird, wird am Samstag Punkt 12.00 Uhr mit dem «Mässgleggli» auf dem Turm der
Martinskirche eingeläutet. Gemäss der Tradition erhält der Messglöckner dafür einen linken Wollhandschuh den rechten gibt’s erst zum Schluss der Messe, damit der Glöckner auch ganz sicher zum Ausläuten erscheint. Die erste Fahrt auf den Bahnen ist immer gratis, was stets Scharen von Kindern und Jugendlichen nutzen. Die Messe, deren Ursprung auf einen Erlass Kaiser Friedrichs von 1471 zurückgeht, hat das in der Schweiz weitaus das grösste Angebot an Bahnen, Fahrgeschäfte, Karussells und weitere Attraktionen.

Die Schaustellermesse dauert zwei Wochen und endet am dritten Sonntagabend. Der grosse Krämer- und Erlebnismarkt auf dem Petersplatz dauert jeweils zwei Tage länger, also bis am Dienstagabend.

Die Basler Herbstmesse ist mehr als eine übliche Chilbi oder Kirmes. Mit ihrer mehr als 540-jährigen Tradition und dem besonderen Brauchtum gehört sie zum lebendigen Kulturgut der Stadt. Als traditionelle Innenstadt- Messe strahlt sie zudem weit in die Dreilandregion aus und lockt jeweils rund eine Million Menschen aus dem In- und Ausland nach Basel. Der Charme dieses Volksfestes liegt sicher auch darin, dass sein Stellenwert bei der Basler Bevölkerung ausserordentlich gross ist.

Die Basler Herbstmesse findet auf sieben Plätzen in der Innenstadt von Basel und in einer Messehalle statt. Die Plätze sind untereinander mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Tram) oder auch zu Fuss bequem zu erreichen. Die Einbettung in die Innenstadt von Basels zeigt sich auch bei der Gestaltung der einzelnen Plätze. Jeder Platz hat sein eigenes Konzept und der Publikumsandrang ist jeweils beträchtlich. Besucherinnen und Besucher der Basler Herbstmesse kommen aus der Region am Oberrhein und aus der Schweiz. Immer mehr Menschen kommen jedoch aus ganz Europa, da dieses  Volksfest in jeder Beziehung einzigartig ist. Die Basler Herbstmesse gehört zu den grössten und attraktivsten Veranstaltungen dieser Art in Europa.

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Älter als die Entdeckung Amerikas: Basler Herbstmesse
                             
Die richtigen Beziehungen können den Business-Alltag vereinfachen – das galt bereits  vor mehr als 500 Jahren.
Denn das Messeprivileg, welches Basel im Jahr 1471 erhielt,  verdankt die Stadt auch einem Papst, der Basel
sehr wohlgesonnen war.

Drei Wünsche hatte Basels Bürgermeister Hans von Flachslanden, als er nach Rom reiste, um den frisch  gewählten Papst Pius II.
im Jahr 1458 zu beglückwünschen. Die Gewährung einer "Jahrmesse", die Erlaubnis  zur Stiftung einer Universität und die erneute
Wahl Basels als Versammlungsort für ein mögliches weiteres Reformkonzil. Bereits von 1431 bis 1449 hatte dieses Konzil in Basel
stattgefunden. Einer der Teilnehmer war  der kirchliche Sekretär Enea Silvio de Piccolomini. Piccolomini liebte die Stadt und war ihr
äusserst wohlgesonnen. Und es war eben jener Piccolomini, der als Papst Pius II. den Stuhl Petri bestieg.

Auf Wunsch der Stadt Basel und des Bürgermeisters Hans von Flachslanden unterzeichnete der Papst einen Empfehlungsbrief
an Kaiser Friedrich III. Das Schreiben empfahl die Gründung einer Universität und die Erteilung des Messerechts. Während die
Universität bereits 1460 gegründet werden konnte, erhielt Basel das Messeprivileg erst am 11. Juli 1471 von Kaiser Friedrich III.

Fortan durfte man zwei Mal im Jahr zwei 14-tägige Messen abhalten; eine vor dem Martinstag, die "Martini-Messe" und eine zu
Pfingsten. Die Herbstmesse existiert seitdem bis heute ohne Unterbruch, und wird in den Basler Messehallen von der
Herbstwarenmesse ergänzt. Die Pfingstmesse wurde bereits 1494 wieder abgeschafft.




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